Was Sie aktuell von mir lesen, sehen, hören können …

Radio-Feature
 

Plötzlich Pole. Wie aus Czeslaw im Dritten Reich Klaus wurde.
Feature in fünf Kapiteln

Klaus wird bald 80 und führt ein beschauliches Leben. Aber etwas lässt ihm keine Ruhe. Seine ersten fünf Lebensjahre sind in seinem Gedächtnis gelöscht. Erinnern kann er sich nur an eine Szene voller Angst: Er stand auf einem Tisch - und um ihn herum „schwarze Männer“. Wer waren diese Männer? Was haben sie mit ihm gemacht? Jetzt will Klaus es endlich wissen ...

Schritt für Schritt deckt das Feature seine Geschichte auf. In einem Gespinst aus Lügen, Leugnen und Verdrängen agieren SS-Organisationen, spielen zwei Familien konträre Rollen, zeigt der Kalte Krieg seine verheerende Wirkung. Bei all dem bleibt die Frage, was die späte Entdeckung der Wahrheit mit einem Menschen macht …

Sendung auf Radio Bremen 2, 14. und 21. April 2018, ab 18.05 Uhr

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Reise
 

Die Frauen lächeln, die Männer winken. Sieben Tage im Iran

Was kann man in so kurzer Zeit in einem Land erleben, das fünfmal so groß wie die Bundesrepublik ist? Und auf eine spannende Geschichte zurückblicken kann? Über Menschen und Moscheen, Persepolis und Steppe, Verkehr und Granatapfelsaft ...

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Interview
 

Lebensborn und geraubte polnische Kinder

Die polnische Internet-Plattform Interia hat Anfang Oktober 2017 ein Interview mit mir auf ihre Seiten gestellt. Es ging darin um das Thema Lebensborn im allgemeinen (Förderung der "arischen Rasse", kaschiert als soziales Programm für hilfsbedürftige Mütter) und den Raub polnischer Kinder. Mädchen und Jungen, die ins Schema der selbsternannten Rassenspezialisten paßten, wurden einkassiert, in Heime verfrachtet und "germanisiert". Sie mussten deutsch sprechen, bekamen andere Namen und eine andere Identität - und landeten schließlich via Lebensborn-Heim bei deutschen Familien.

zu Interia.pl

zum Interview auf deutsch





Jury
 

Der "Caroline Schlegel Preis"

... den das Jenaer Romantikerhaus alle drei Jahre verleiht und bei dem ich zum dritten Mal Jury-Mitglied war, ist am 9. September 2017 wieder verliehen worden. Der Hauptpreis ging an den Publizisten Christoph Dieckmann, der Förderpreis an die junge Schriftstellerin Ronya Othmann. Sie hat einen beeindruckenden Essay über das Exil und die Folgen für die erste und zweite Generation geschrieben. Ich durfte die Laudatio für "Eine Blume, grün, rot und gelb" halten.

über die Preisverleihung 

zur Laudatio für Ronya Othmann





Aufsatz
 

Hebammen ...

... in den Heimen des Lebensborn: Unter diesem Titel ist in der Jubliäums-Ausgabe der „Deutschen Hebammen-Zeitschrift“ (4/2016) ein Artikel von mir erschienen. Das Heft hat als Schwerpunkt „Nanna Conti und ihre Zeit“. Nanna Conti war in der NS-Zeit Leiterin der Reichshebammenschaft.

zur Deutschen Hebammen-Zeitschrift





TV
 

Der Krieg meines Vaters

Zwölf Jahre nach dem Erscheinen meines Buchs
"Der Krieg meines Vaters. Als deutscher Soldat in Norwegen"
ist ein norwegischer Reporter darauf aufmerksam geworden. Er arbeitet über die Geschichte der kleinen Stadt Voss während des Zweiten Weltkriegs - und hat Informationen über die deutschen Soldaten gesammelt, die dort stationiert waren. Die Berichte meines Vaters, die er nach Hause geschrieben hat, und meine Einschätzung hat er in einem TV-Beitrag dokumentiert ...

Zum norwegischen TV - los geht´s bei 6´49

Zum Internet-Beitrag





Blog
 

Das Schweden-Jahr
Von September 2015 bis Ende August 2016 habe ich in der Provinz Dalarna gelebt, in der Nähe der norwegischen Grenze. Einmal in der Woche gab´s Nachrichten und Fotos in der Rubrik Blog. Heute machen mich die Texte und Bilder wehmütig - und fernweh-süchtig.

zum Blog





Buch
 

Hitlers Forgotten Children. My life inside the Lebensborn
von Ingrid von Oelhafen und Tim Tate und mit mir als Beraterin ist bei Elliot & Thompson in London erschienen. Das Buch erzählt die Lebensgeschichte von Ingrid von Oelhafen, die als Baby ihren slowenischen Eltern gestohlen wurde. Unter dem Vorzeichen der NS-Rassenideologie verfrachtete man sie in ein deutsches Lebensbornheim, später wuchs sie bei deutschen Pflegeeltern auf. Erst Jahrzehnte später fand Ingrid heraus, was mit ihr geschehen ist.
Mittlerweile ist das Buch auf italienisch, finnisch, slowenisch, türkisch, polnisch und portugiesisch erschienen, es gibt eine amerikanische Ausgabe, ein Hörbuch - und in Großbritannien mittlerweile auch das Taschenbuch. Eine rumänische Ausgabe ist in Vorbereitung.

zum englischen Verlag

 

Forgotten Children