| Wiederentdeckte Vormundschaftsakten aus Ebersberg: Wie alles angefangen hat | |
Februar 2025: Die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht einen Artikel mit der Überschrift: „Lebensborn-Akten gerettet“. Fast seien die Dokumente geschreddert worden, heißt es da, aber dann habe man sie doch aufbewahrt. Es handele sich um fünf mittelgroße Umzugskartons … Damit ist es öffentlich. Das Staatsarchiv München hat allerdings schon vorher einen „diskreten Tipp“ bekommen – und wird die Dokumente übernehmen. April 2025: Die Akten sind jetzt offiziell „Archivgut“. Damit kann die „konservatorische Bearbeitung“ und Erschließung beginnen. Die Gelegenheit, Juli 2025: Info vom Staatsarchiv München: Die Akten sind jetzt zugänglich. Januar 2026: Grünes Licht aus München in Sachen „Schutzfristverkürzung“. Gleichzeitig bekomme ich die Signaturen: Danach wird in 97 Akten eine Lebensborn-Geschichte verhandelt. Ob diese Menge in einer Woche wohl zu „schaffen“ ist? März 2026: Endlich bin ich in München - und sitze fünf Tage lang von morgens bis abends im Staatsarchiv. Fünf, sechs Aktenberge warten auf mich … und ich lese und schreibe und lese und schreibe … Zwei Punkte, die mir dabei sofort auffallen: Fast alle Kinder sind in Steinhöring geboren, im Lebensborn-Heim „Hochland“. Viele Akten bestehen aus zwei Teilen: Darüber und die Mütter und die Väter und die Nachkriegszeit und und und … in den nächsten Blogbeiträgen! |



