
Einige Vormundschaftsakten sind handschriftlich mit "Lebensbornkind" gekennzeichnet. Ob diese Notiz dafür verantworlich ist, dass es die 97 Akten heute noch gibt? ©dsk
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| Wiederentdeckte Vormundschaftsakten aus Ebersberg: Über Lebensborn-Kinder |
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Geschichten vom Aufgehobensein: Mütter, Verwandte, Pflegeeltern berichten dem Jugendamt, das Kind sei gesund, komme in der Schule klar, beginne eine Lehre, stehe vor dem Abitur … Und materiell, sozial, emotional gehe es ihm gut. Geschichten vom Abschieben, Verlassen, Zerstören: Geschichten mit spekulativem Potential Eine Leihmutterschaft? Es wäre spannend, von all diesen „Kindern“ zu erfahren, wie sie sich damals fühlten, was sie damals dachten und was sie heute fühlen und denken. Zum Glück haben andere Lebensborn-Geborene von ihrem Leben erzählt – und haben uns klar gemacht, wie wichtig es ist zu wissen, wer die Mutter ist, wer der Vater ist, und wie fatal sich Schweigen und Lügen auswirken, auch wenn sie noch so gut gemeint sind. |


