Aktuelles

Lesung
 

Zwei gecancelte Lesungen aus meinem letzten Buch
"Raubkind. Von der SS nach Deutschland verschleppt"
werden in diesem Jahr nachgeholt.

Am 6. Mai in der Veranstaltungsreihe Kukuk - Kultur, Gespräch und Kerzenschein
der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeindein der Baptisten-Kirche, Alt-Reinickendorf 32, 13407 Berlin-Reinickendorf. Beginn 20 Uhr - mehr hier
Am 12. Oktober im Lingner-Haus, Beatrice-Zweig-Str. 2, 13156 Berlin. Nähere Infos zeitnah. Für den ersten Blick - mehr hier

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Interview
 

"Das Leben ist nicht schwarz weiß" -
so haben Patrick Depuhl und Judy Bailey ihr Bühnenprogramm und das dazugehörende Buch überschrieben. In den "Geschichten von Wurzeln, Welt und Heimat" erzählen sie auch von Michael, Patricks Depuhls Vater, der im Lebensborn-Heim "Friesland" auf die Welt gekommen ist. Wie viele Lebensborn-Kinder wurde seine Geburt unter dem Zeichen der Rasse geheim gehalten. Erst seine Kinder haben die Wahrheit herausgefunden - und sich dabei auf meine Recherchen stützen können. Im Buch gibt´s deshalb ein Interview mit mir, das die Hintergründe, die Ziele, die Politik der SS-Organisation Lebensborn noch einmal erläutert. Und dazu ... meine Motive, mich jahrelang mit dem Thema zu beschäftigen.





Mein Archiv
 

Seit 1995 ...
... arbeite ich über die SS-Organisation Lebensborn, die sich die Vergrößerung des "arischen" Nachwuches auf die Fahnen geschrieben hatte. Am Anfang ging es mir um den Alltag in "Heim Friesland", eins der deutschen Lebensborn-Heime. Damals lebten viele Lebensborn-Mütter und -Angestellte noch, einige erzählten mir von ihren Erfahrungen. Später rückten die Lebensborn-Kinder in meinen Focus. Mittlerweile habe ich rund 100 von ihnen interviewt, viele haben mir Dokumente und Fotos zur Verfügung gestellt. Diesen Schatz habe ich jetzt an die Arolsen Archives weitergegeben, damit auch andere - Betroffene, WissenschaftlerInnen, JournalistInnen etc. mit ihm arbeiten können. Das Wissen über die irrsinnige Idee, durch "Auslese" eine gesunde und "rassereine" Bevölkerung zu erzeugen, ist noch viel zu gering.

zu den Arolsen Archives 1

zu den Arolsen Archives 2





"Raubkind" aktuell
 

In der großen TV-Doku des ZDF „Krieg und Holocaust. Der deutsche Abgrund“ wird auch die Geschichte von Klaus B. erzählt – basierend auf meinem Buch „Raubkind“. In der 10. Folge „Verantwortung 1945-1948“ geht es neben vielen anderen Themen um den Kinderraub aus Polen, den Akteur Lebensborn – und um die Verschleppung des 5jährigen Klaus aus seiner polnischen Familie.
Sendetermin ist der 8. Mai – die einzelnen Teile stehen in der Mediathek, zu Folge 10 gehts hier





Buch
 

Raubkind ...
... heißt mein letztes Buch, das 2018 im Herder Verlag und 2020 auch im Weltbild Verlag erschienen ist.
"Von der SS nach Deutschland verschleppt", so der Untertitel, erzählt von
einer jahrelangen Recherche. Am Anfang standen ein paar Sätze in einer SS-Familiengeschichte. Dort wird ein Pflegekind erwähnt - und sofort hatte ich einen Verdacht. Gehörte Klaus B., der als Fünfjähriger 1944 zu einer Familie Schäfer gekommen war, womöglich zu den geraubten Kindern aus Osteuropa? Einige Indizien sprachen dafür ...

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Interview
 

Im Sammelband "Als wäre ich allein auf der Welt" ist ein ausführliches Interview mit mir erschienen. Darin geht es um den Lebensborn und seine Beteiligung am Kinderraub im besetzten Polen.
Zum Hintergrund: 2017/18 haben die Deutsche Welle und die polnische Internetplattform Interia Zeitzeugen zu diesem Thema interviewt und
eine Konferenz in Krakau veranstaltet. Dort konnte ich über Klaus B., den Protagonisten von "Raubkind", berichten und meine Recherchen darstellen, die zur Aufklärung seines Schicksals geführt haben.
Der Sammelband, der im Herder Verlag erschienen ist, stellt die Ergebnisse dieses Projekts auf Deutsch vor. Dort findet man Fotos und Porträts, Zeitzeugengespräche und Hintergrundinformationen.