
Plakat von 1952 mit den beiden Hauptfiguren.
Der Film ist bis heute auf DVD erhältlich
beim Klick aufs Bild gibts mehr
| "Haus des Lebens" Ein alter Spielfilm, der den Begriff „Lebensborn“ einfach umformuliert |
|
Tatsächlich war 1951/1952, als der Film gedreht wurde, ein Kinderkrankenhaus dort untergebracht. Das Geschehen auf der Terrasse, das der Film in weiten Einstellungen immer wieder zeigt, könnte also ganz real gewesen sein. Denn da stehen Kinderbettchen in der Sonne, da laufen Schwestern herum … aber genauso gut kann das auch inszeniert sein. So sehr es sich lohnt, einen Blick auf das Haus im Jahr 1951/1952 zu werfen, so sehr sei vor dem Inhalt des Films ´gewarnt´. Er ist nämlich schnulzig und bizarr zugleich. Schnulzig, weil er eine Liebesgeschichte zwischen Chefarzt, Ärztin und konkurrierender Oberschwester ins Zentrum rückt. Schnulzig, weil er von der Läuterung zweier Kindesväter erzählt: Der eine bekommt eine dritte Tochter - und bestraft dafür seine Frau mit Nichtachtung. Der andere – ein Kammersänger - ist ein selbstverliebter Schürzenjäger, der zwar Blumensträuße schickt, sich aber ansonsten wenig kümmert. Schnulzig, weil die Ärzte so einfühlsam und engagiert sind, dass sie schließlich alles, aber wirklich alles zum Guten wenden! Übrigens stammt der Roman, auf dem der Film basiert, von 1939! |

